Das Feuer

Das Feuer

 

Heute wollen wir uns mit folgenden Fragestellungen beschäftigen :

Wieso brauche ich das Feuer?

Wärme Leidenschaft Energie

Wärme Leidenschaft Energie

Wie entfache ich das Feuer ?

Wie halte ich es am brennen?

Doch nun der Reihe nach. Wie im ersten Artikel beschrieben, ist es sehr wichtig sich ein Klares Bild zu machen von dem was Wir wollen.

Es hilft sich die Bilder immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Je Klarer die Bilder sind, umso einfacher kann der Weg zum Ziel beschrieben werden. Ähnlich einer Routenplanung zum Urlaubsort. Wenn ich weiß wohin ich möchte, dann kann ich mir die passende Route suchen. Landstraße, Autobahn, Flugzeug, Schiff  oder die Kombination aus allem.

Jedoch ohne Plan und Ziel und die regelmäßige Kontrolle, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind,werden wir nicht ankommen können. Zumindest nicht mit vertretbarem Aufwand oder zu spät.

Ich will hier an einem Beispiel aus meinem eigenen Leben zeigen wie wichtig es ist, dass Feuer zu entfachen.

Vor ein paar Jahren habe ich mir am 21.März beim Fussball das rechte Knie zertrümmert.
Diagnose: medioventrale Impressionsfraktur des Tibiakopfes mit Ruptur des vorderen und hinteren Kreuzbandes. Teilruptur des Musc. popliteus (Kniekehlenmuskel) sowie des lateralen Köpfchens des Musc. gastrocnemius (Zweiköpfiger Wadenmuskel).

Quasi Totalschaden ! Erste Diagnose nie mehr Sport wie Aikido, Radsport oder Laufen.
Doch das war keine Option für mich. Also musste ein klares Ziel formuliert worden.

Beim Lesen einer Radsportzeitschrift im Krankenbett 1 Tag nach der Operation fand ich einen Artikel über das HEW-Classics Jedermann Radrennen (  1. August ) in Hamburg. Der Artikel war so spannend geschrieben das jede Faser in meinem Körper anfing zu zucken. Also war ein Klar formuliertes Ziel gefunden.

Jetzt musste nur noch ein Plan für die Umsetzung erstellt werden.

1. Alles lernen über das Knie
2. Maximale Funktion des Knies herstellen
3. Trainingsplan erstellen

Dank meiner früheren Erfahrungen und Aktivitäten im Radsport war das nicht die größte Herausforderung für mich !

Doch wie ging es nun weiter?

An meinem Geburtstag 22. März, (einen Tag nach dem Unfall) landete ich auf dem Operationstisch, zu Feier des Tages  unter Vollnarkose und schöne Träume für 5 Std. Nach dem Aufwachen Eispack auf´s Knie. Normal habe ich diese nach meiner Geburtstags – Party auf dem Kopf  aber OK. Ich habe aber erstmal nicht gemeckert, bevor ich wieder was zum Träumen bekomme.

Den  OP – Tag (Geburtstag)  habe ich mit Schmerzmittel zugebracht, aber am nächsten Tag  begann ich mit der Planung.  Ich habe mir meinen Notebook ins Krankenhaus bringen lassen, alles über Therapien fürs Knie gelesen, was nur  im “ www“ zu finden war. Ausführliches Gespräch mit Arzt vorbereitet ;-).

Naja am dritten Tag wurde ich sehr schnell wieder geerdet. Der Arzt teilte mir mit das ich 14 Wochen den Gipsverband mein eigen nennen darf und erst ab der 6 Woche freie Bewegung des Kniegelenks und ab der 8. Woche schrittweise Belastung erfolgen darf.

Ziel ist klar.

Ziel ist klar.

Klares Ziel ist formuliert

Aufgeben keine Option.

Plan anpassen!

 

 

 

Habe mir dann guten Physiotherapeuten gesucht und mir neuen Trainingsplan geschrieben. Kurz um, am 1.August bin ich die HEW Cyclassic gefahren und das mit dem Mountainbike.

Das Gefühl als ich über die Ziel gefahren bin  war unbeschreiblich 🙂

 

Wieso brauche ich das Feuer?

Nur wenn der Wille das Ziel zu erreichen stärker ist als der kleine Teufel des Aufgebens kommen wir an unserem Ziel an und dazu brauchen wir eben sehr viel Energie. Wie ein Feuer müssen wir brennen und mit diesem die „geht nicht“, „kann nicht“, „morgen“ und  „später“ verbrennen.

Wie entfache ich das Feuer ?

Ich persönlich muss mir nur den Moment als ich über die Ziellinie gefahren bin erneut in die Erinnerung rufen. Diesen Moment verbinde ich mit meinem neuen Ziel und schon brennt das Feuer lichterloh.

Wie halte ich es am brennen?

Das ist der schwierigste Part. Ich glaube nicht das es hierfür ein allgemein gültiges Rezept gibt. Wir Menschen sind einfach zu unterschiedlich.

Aber ich glaube, dass jeder seine eigene Möglichkeit dazu finden kann.

Mir hilft es, wenn ich ähnlich wie bei einer Reise, die Aufgabe in kleine Etappen einteile und immer wieder mal anhalte und kontrolliere wo ich bin und wie weit ich gekommen bin. Für mich ist es wichtiger zu sehen was ich geschafft habe nicht was noch vor mir liegt. Das motiviert mich und gibt mir Kraft, für den Part, der noch vor mir steht.

Es ist nur ein Schritt der den Unterschied macht! Der ersten Schritt, den man nicht machen wollte und doch getan hat.

Wichtig: Das Feuer will auch gespeist werden, dass Brennholz liefert uns die Erde.

Dazu mehr im nächsten Artikel…..

 

 

 

 

 

 

 

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